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Branchentag Bauprojekte: Wie Sie rechtssicher kalkulieren – bauen – dokumentieren!

 

Mit den richtigen Methoden und Werkzeugen bringen Sie Ihre Projekte effizient zum Erfolg.

 

Das Programm:

 

9:00 Uhr    Begrüßung

 

9:15 Uhr    Praxisbericht: Rezepte für erfolgreiches Management in der Bau- und Immobilienbranche

Referent:  Dipl.-Vw. Horst Seischab, Geschäftsführer der Innung für Elektro- und Informationstechnik in München

Neben den Erfahrungswerten – aufgrund langjähriger Berufspraxis – spielen betriebwirtschaftliche Kennziffern und abgestimmte Kalkulationsmethoden für die Angebotsabgabe eine wichtige Rolle. Dipl.-Vw. Horst Seischab zeigt Ihnen aus seinem Berufsalltag, mit welchen Werkzeugen Sie als Bauunternehmer frühzeitig Kostensicherheit herstellen, um Ihre Bauvorhaben sicher und effizient zu managen. Verweise auf mögliche Problempunkte im rechtlichen und baubetrieblichen Bereich und erprobte Erfolgsmodelle runden seinen Vortrag ab.

 

9.45 Uhr    „Von der Skizze bis zum Nachtrag“

 Referent:  Dr. Klaus Schiller, Geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Schiller & Partner GmbH - Dynamische BauDaten und von f:data GmbH sowie Geschäftsführer der DIN-Bauportal GmbH. 

Dr. Schiller stellt Ihnen dar, wie Sie über ein Leistungsprogramm mit einer maßstäblichen Skizze - die modellbasiert für die Ausschreibung aufbereitet wird - Leistungen und Kosten ermitteln können. Kosten sind Mengen-Wert Gerüste. Qualitäten werden mit Geld bewertet und über die Mengen verknüpft. So können Sie als Bauherr oder Planer die Kosten nach DIN 276 berechnen. Analog kalkulieren Sie als Ausführender Ihre Angebotspreise und Arbeitsvorbereitung. Dr. Schiller zeigt Ihnen, wie Sie mit Dynamischen BauDaten das Leistungsverzeichnis und die dynamisch kalkulierten Einzelkosten in Ihrer Praxis zur Angebots- und Nachtragskalkulationen rechnerisch zusammenfassen können.

 

10.30 Uhr  Kaffeepause

 

11.00 Uhr  Planung und Dokumentation des Bauablaufs –

Erfordernis, Nutzen und Werkzeuge

Referent:  Dr.-Ing. Carsten Kuhne, Vorstand der Sfirion AG, verantwortlich für Projektsteuerung und Softwareentwicklung

Anspruchsvolle Bauwerke, komplexe Bautechnik und immer kürzere Bauzeiten verlangen insbesondere vom Auftragnehmer eine detaillierte Planung des Ablaufs und seiner Ressourcen, will er mit der Fertigstellung seiner Leistung nicht in Verzug geraten. Aber auch der Bauherr ist an einer detaillierten Planung und vor allem an einer vorausschauenden Steuerung interessiert.

Der Vortrag zeigt daher exemplarisch auf, wie der Bauablauf geplant und der tatsächliche Baufortschritt verfolgt werden kann. Der Nutzen einer umfassenden und vorausschauenden Planung - welche zweifellos einen höheren Aufwand erfordert als die Bauunternehmen gemeinhin zulassen - wird sich bei den regelmäßig zu erwartenden Änderungen und Störungen frühzeitig einstellen. Und zwar für alle Beteiligten, wie ebenfalls beispielhaft gezeigt wird. Neben einer guten Systematik spielen auch die richtigen (EDV-) Werkzeuge eine große Rolle, damit die vorliegenden Informationen auch effizient erfasst und ausgewertet werden können.

 

 

 

 

 

 

 

11.30 Uhr  Die digitale Gebäudeakte – technische Dokumentation in gebündelter Form

 Referent: Christian Ahrens, Geschäftsführer der myTGA GmbH

Am Bau tätige Unternehmen sind nach den DIN-Normen verpflichtet für ihre Einbauten Bestandsunterlagen zu erstellen. Wenn Sie diese Anforderungen nicht erfüllen, kann der Auftraggeber die Abnahme der Leistung verweigern und teurere Einbehalte bei der Bezahlung Ihrer Schlussrechnung vornehmen. Herr Ahrens zeigt Ihnen, wie Sie in einem Webportal alle gebäudetechnischen Anlagen dokumentieren und dem Auftraggeber lückenlos übergeben können. Sein Praxisblick zeigt, wie Sie aus den verschiedenen Gewerken eine digitale Gebäudeakte passwortgeschützt und aktualisierbar einrichten und dauerhaft allen Baubeteiligten zur Verfügung stellen können.

 

12.00 Uhr  Der gestörte Bauablauf - Verantwortlichkeiten, Ansprüche und Rechtsfolgen nach  VOB/B und BGB -

Referent: Baurechtsexperte RA Axel Sperling

Für die erfolgreiche Durchführung von Bauprojekten ist Wissen im Bereich des Projektmanagements und des Bauvertragrechts nach BGB und VOB unabdingbar. Das Streitpotenzial ist in den letzten Jahren stetig gestiegen, weil die Bauzeiten immer kürzer und die Renditen/Margen immer geringer werden. Die hohe Baugeschwindigkeit korrespondiert mit Störungen im Bauablauf bedingt durch Ausführungsmängel, Planungsfehlern oder zu spät abgelieferte Plänen. Trotz der Kooperationsverpflichtung stellen sich die Vertragsparteien stets auf den Standpunkt, selbst keine Ursachen für die Bauzeitverlängerung und die daraus entstehenden Kosten gesetzt zu haben. Damit Sie Bauablaufstörungen auch finanziell ausgleichen können, bedarf es einer lückenlosen Dokumentation der Störungsabläufe. Wer schreibt, der bleibt! Begründen Sie Ihre Nachträge rechtssicher. Weisen Sie Ansprüche aus Behinderungen (§ 6 VOB/B)  sind nach Grund und Zeitverlauf konkret nach.

 

12.30 Uhr  Podiumsdiskussion und Fragen

                                                                                                       

13.00 Uhr  Business-Lunch